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Backlinks aufbauen: Bedeutung für SEO

 

Anhand dieses Beitrages möchte ich Ihnen erklären, was es mit den sagenumwobenen Backlinks im Bereich der Suchmaschinenoptimierung auf sich hat. Vorweg kann ich Ihnen direkt sagen, dass sie in der Tat einer der wichtigsten Rankingfaktoren überhaupt sind. Sie haben mit Mühe und Leidenschaft SEO-Optimierte Texte für Ihre Webseite erstellt oder gekauft? Die wahre Arbeit hat gerade erst begonnen.

 

 

Ich meine mich daran zu erinnern, dass Brian Dean von Backlinko einst formuliert hat, dass die Erstellung des Inhaltes vielleicht 10 % der Arbeit für die lukrativen Google-Rankings ausmacht. In vielen Fällen stimmt das auch, denn der Backlinkaufbau ist in der Tat harte Arbeit. Früher war das vielleicht noch einfacher: Masse statt Klasse, die eigene Webseite in möglichst viele Gästebücher und Webverzeichnisse eintragen und fertig. Das funktioniert schon lange nicht mehr.

 

Früher galt: Masse statt Klasse. Heute: Qualität!

 

Allerdings muss man den Webmastern von der damaligen Zeit lassen, dass das Erstellen einer Webseite insgesamt noch deutlich schwieriger war, sofern man keine tiefen Kenntnisse besaß. Die Kombination WordPress + kostenpflichtiges Premium-Theme + Plugins = Erfolg gab es damals noch nicht. Aber nun zurück zu den Backlinks. Warum ist es also so hart, Verweise für seine eigene Internetpräsenz zu bekommen? Wie bereits in der allgemeinen SEO-Einführung auf der Startseite thematisiert, so herrscht zumindest im deutschsprachigen Raum in der Tat eine gewisse Verlinkunsangst.

 

Wenn ein Webmaster beispielsweise einen Gartenblog betreibt, und du denkst, dass dein Rasenmäher-Roboter-Ratgeber als Link eine wertvolle Ergänzung für sein Portal darstellt, dann hast du dich leider geschnitten. Mit freundlichem Nachfragen hast du bei dieser Art von Outreach (generelles Verfahren, um Backlinks zu bekommen) eher schlechte Karten. Ich würde schätzen, dass die Chance auf eine positive Antwort in diesem Fall zwischen 0,5 und 1 % liegt.

 

Es gibt allerdings viele Möglichkeiten, dennoch an hochwertige Links zu gelangen, welche ich im Rahmen meines SEO-Blogs auch thematisieren werde. Wem es an Kapital fehlt, der fährt häufig mit Kreativität den besseren Weg. Allerdings müssen noch ein paar technische Grundaspekte der Backlinks thematisiert werden. Diese werden generell nämlich in sogenannte DoFollow- (bzw. Follow) und NoFollow-Links unterteilt. Was hat es denn damit bloß auf sich? Auf Grund von zunehmendem Webspam wurde vor ein paar Jahren der NoFollow-Tag eingeführt. Webseiten mit extrem schlechten Content hatten es zunehmend schwerer zu ranken.

 

Der NoFollow-Tag sollte Webspam reduzieren.

 

Diese Funktion sagt dem Crawler von Google, dass der Linkjuice der eigenen Seite nicht an die verlinkte Seite weitergegeben werden sollte. Warum ist das so wichtig? Dadurch wird verhindert, dass jedweder ausgehender Link, beispielsweise aus der Kommentarsektion eines Blogs, Linkjuice weiterleitet. Wenn man nur mal eben schreibt, dass einem der Blogbeitrag sehr gut gefallen hat, dann ist das verständlicherweise keinen hochwertigen Link wert. Generell gibt es im Hinblick auf die Bewertung eines Backlinks extrem große Unterschiede, was seine Position auf der Webseite anbetrifft, aber dazu später mehr.

 

Im Hinblick auf die Bewertung seitens Google ist ein NoFollow-Link also tendenziell schlechter als ein DoFollow-Backlink. Allerdings gehören NoFollow-Links zu einem natürlichen Linkmix dazu und darüber hinaus kann ein NoFollow-Link von einer Autorität wie beispielsweise von Wikipedia sogar waren Trust auf deine Seite leiten. Nicht umsonst werden NoFollow-Backlinks von Wikipedia in Blackhat-SEO-Kreisen für 150 – 250 Euronen gehandelt. Ob sich diese Investition auszahlt, ist wiederum eine vollkommen andere Frage.

 

Hier ist jedoch Vorsicht geboten! Laut den Webmaster-Richtlinien von Google ist der transaktionäre Handel mit diesem „Gut“ strikt untersagt. Theoretisch könnten die involvierten Webseiten bei einer manuellen Prüfung dann Ärger bekommen. Im deutchsprachigen Raum ist von solchen Handlungen (Stand: 2021) jedoch im Vergleich zu Amerika noch kaum gesprochen worden. In der ganzen SEO-Szene wird weitestgehend davon ausgegangen, dass der transaktionäre Handel mit dem Gut beziehungsweise der Dienstleistung „Backlink“ nicht geahndet wird.

 

Vorsicht: Beim Backlinkaufbau die Google Webmaster-Richtlinien beachten!

 

In wie fern das so bleiben wird, kann natürlich nur die Zukunft zeigen. Der Google-Algorhytmus kann besonders unnatürliches Linkbuilding jedoch ziemlich gut durchschauen. So ist es nämlich relativ auffällig, wenn eine zwei Wochen alte Webseite einen Backlink von Mens Health oder von Forbes bekommt. Das könnte allerhöchstens dann gut gehen, wenn die Webseite zuvor enorm starke Trafficanstiege und Brand Searches zu verzeichnen hat. Doch bei einer so jungen Webseite wäre das definitiv der Ausnahmefall.

 

Wie bereits im Rahmen der allgemeinen Suchmaschinenoptimierungseinführung muss ich an dieser Stelle erneut betonen, dass Sie in dieser Branche vor allem einiges an Geduld benötigen, um Erfolge zu verspüren. Bei den meisten Nischenseiten würde ich empfehlen, nicht mehr als 6 – 10 Backlinks pro Woche zu setzen. Sie müssen allerdings immer im Hinterkopf behalten, dass Backlinks ohne Traffic für die Suchmaschine eigenartig und unnatürlich wirken. In wie fern Google in der Lage ist, Traffic und das Nutzerverhalten zu messen, ist in der SEO-Szene umstritten.

 

Ich bin der Ansicht, dass diese Faktoren für unsere geliebte Suchmaschine definitiv messbar sind. Hierzu werde ich noch mehr im Artikel, der sich der richtigen Contenterstellung passend zur Suchintention des Benutzers widmet, erzählen. Das Verhältnis von NoFollow- und DoFollow-Backlinks sollte schon im Laufe der ersten Monate natürlich wirken. Empfehlenswert halte ich langfristig ein Verhältnis von 60-70 % DoFollow-Links zu 30-40% NoFollow-Links. Selbst mit 50 % zu 50 % oder anderen Abweichungen können Sie jedoch noch gut fahren.

 

Welches Verhältnis von NoFollow- und DoFollow-Backlinks ist erstrebenswert?

 

Wenn man sich mit dem Thema Backlinks beschäftigt, so findet man nämlich tatsächlich das eine oder andere Projekt, welches ausschließlich DoFollow-Backlinks vorzuweisen hat und dennoch gut rankt. Backlinks als Rankingfaktor sind zwar nach wie vor unglaublich wichtig, doch im Vergleich zu den letzten Jahren haben sie dennoch ein wenig an Bedeutung verloren. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass man mit positivem Nutzerverhalten, beispielsweise im Durchschnitt über 4 Minuten Verweildauer bei hunderten Besuchern pro Tag auf einem Produktreview, sehr starke Positionen in den Serps einnehmen kann.

 

Es gibt natürlich eine Vielzahl von kleineren Rankingfaktoren wie beispielsweise der Verwendung von HTTPS, doch insgesamt betrachtet bin ich der Ansicht, dass Content, Backlinks und Nutzerverhalten die entscheidenden Faktoren sind. Eine sehr gute Möglichkeit, um an die Links ohne finanzielle Investitionen zu kommen, ist der sogenannte Backlinktausch. Hierbei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass kein sogenannter AB-Tausch zu Stande kommt. Domain A verlinkt auf B und B verlinkt dafür auf A. Aus der Sicht von Google ist das viel zu auffällig.

 

Der Algorhytmus kann das nämlich in der Tat detektieren, und wenn dein Linkprofil nur aus solchen Links besteht, wirkt das sehr unnatürlich. Mit guten Rankings wirst du dann eher nicht belohnt. Demnach ist ein ABC-Tausch die bessere Lösung! In wie weit diese Methode dem sogenannten Blackhat-Linkbuilding zugeordnet werden könnte, ist eine andere Frage. Wenn man einen themenrelevanten Verweis auf seiner Webseite einbaut, was könnte daran so schlimm sein? Doch diese Thematik wird in späteren Beiträgen näher thematisiert.

 

Backlinktausch: Immer ABC, niemals AB!

 

An dieser Stelle geht es erstmal um die bloße Technik. Bei dem sogenannten ABC-Tausch verweist Domain A auf B, B auf C und C auf A. Bei dieser Methode sind später keinerlei Anzeichen von einem Backlinktausch erkennbar. Wie findest du also Webmaster, mit welchen du einen solchen Tausch durchführen könntest. Und viel wichtiger: Wie bewertest du einen Backlink? Dieses Thema werde ich definitiv in einem ausführlichen Ratgeber abhandeln. Erstmal zur Suche nach potentiellen Tauschpartnern: Facebookgruppen sind ein guter Anlaufplatz!

 

Es gibt inzwischen eine Vielzahl von Linktauschgruppen, innerhalb welcher du potentielle Partner finden kannst. Als Anfänger fragen Sie sich womöglich, warum das so wichtig ist, wenn Sie auch im Handrumdrehen Kommentar-, Verzeichnis- und Blogbacklinks bekommen können? Weil diese Arten von Backlinks plump gesagt einfach minderwertig ist. Eine Faustregel im Bereich des Linkbuildings besagt, dass ein Link desto besser ist, je härter und schwerer es ist, ihn zu bekommen. Im Durchschnitt kann man diesem Sprichwort auch definitiv zustimmen. Ihr Linkprofil können Sie beispielsweise mit Majestic oder auch mit der Google Search Console checken.

 

Und ja, die Arbeit in ein hochwertiges, aber auch natürliches Backlinkprofil zahlt sich definitiv aus. Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung ist es generell sehr wichtig, dass Sie nicht zu lange im Bereich der Theorie verharren Nur anhand Ihrer eigenen Experimente werden Sie erkennen, wie man den Backlinkaufbau Schritt für Schritt angeht. Im Groben sollte Ihr Plan wie folgt aussehen: Zunächst beschreibe ich den Anfang. Wenn es darum geht, einen Grundstock an Backlinks zu sammeln, können Sie definitiv von den einfachen Quellen Gebrauch machen.

 

Am Anfang sind weniger wertvolle Links in Ordnung.

 

Das wären die allseits bekannten Verzeichnisse, Blogkommentare und Gästebücher. Strenggenommen gibt es noch weitere Unterteilungen dieser weniger wertvollen Backlinks, doch im Kern stehen diese drei Gruppen. Vor allem Verzeichnisse werden des Öfteren mit einem ominösen „Grundrauschen“ assoziiert. Das liegt daran, dass angenommen wird, dass sich die Crawler von Google sehr gerne auf diesen Portalen aufhalten. Sprich, wenn Sie Ihre Seite dort eintragen, ist es wahrscheinlich, dass einige Crawler ihr einen Besuch abstatten werden und möglicherweise weitere Unterseiten von ihr indexiert werden.

 

Wenn Sie nämlich lediglich nur eine Sitemap bei der Google Search Console, einem unglaublich wichtigen Webmaster-Tool einreichen, kann es mitunter sehr lange dauern, bis alle Seiten wie von Ihnen gewollt überhaupt erstmal im Index landen. Wenn Sie mit einer typischen „Produktnischenseite“ für Ihr Hauptkeyword möglicherweise auf Seite 4 – 8 der Googlesuchergebnisse einsteigen, kann es durchaus sein, dass Sie sich alleine durch die weniger wertvollen Backlinks bis auf Seite 2 bis 3 vorkämpfen können.

 

Das Problem ist jedoch, dass dieser Rankingschub ab einem bestimmten Punkt schlichtweg aufhören wird. Das liegt daran, dass Ihre Konkurrenz höchstwahrscheinlich über die Zeit hinweg einfach bessere Backlinks aufgebaut hat. Alexander Rus bezeichnet die Phase nach dem einfachen Linkbuilding in meinen Augen zurecht als den „Grind“. Denn dann beginnt die harte beziehungsweise kostspielige Linkbuilding-Arbeit. Mit Affiliateprojekten können Sie in diesem Moment auch durchaus mit dem oben beschriebenen Linktausch punkten.

 

Wie ist Ihre Konkurrenz aufgestellt?

 

Wenn sich Ihre Konkurrenz jedoch beispielsweise sogar einen Herstellerlink erarbeitet hat, werden Sie wahrscheinlich nur mit sehr konsequentem Linktausch an ihr vorbeiziehen können. Obwohl der Einfluss der Nutzersignale auf das Googleranking umstritten ist, so würde ich Ihnen dennoch empfehlen, die durchschnittliche Verweildauer im Auge zu behalten. Dieser Wert (bezogen auf die jeweilige Unterseite, nicht der Gesamtdurchschnitt der Sitzungsdauer) ist meines Erachtens in der Tat ein sehr wichtiger Rankingfaktor.

 

So kann es theoretisch sogar sein, dass Sie trotz leicht besserer Backlinks an Ihrer Konkurrenz nicht vorbeiziehen werden, wenn die durchschnittliche Sitzungsdauer bei ihr beispielsweise 90 Sekunden höher ist. Denn dieser Wert signalisiert Google schlichtweg, dass sein Ergebnis für den Benutzer offenbar deutlich interessanter ist, da er ja mehr Zeit auf seiner Seite verbringt. Doch das Nutzerverhalten ist wiederum ein anderes Thema, welches ich noch ausführlich thematisieren werde. Fakt ist soweit: Suchmaschinenoptimierung ohne Backlinks funktioniert nicht wirklich.

 

Es gibt allerdings Möglichkeiten, um beinahe ohne Backlinks lukrative Top-Positionen zu erzielen. Neue Keywords sind hierfür das Stichwort. Auch diese Thematik bedarf einer ausführlichen Analyse. Wichtig ist außerdem auf jeden Fall auch die Unterscheidung zwischen Blackhat und Whitehat. Diese Begriffe wirst du im Bezug auf SEO und Backlinks sehr häufig zu hören bekommen. Der Begriff Greyhat wird unter anderem auch das eine oder andere Mal in den Raum geworfen.

 

Blackhat, Whitehat und Greyhat-Linkbuilding.

 

Zur Begriffserklärung: Blackhat Linkbuilding Methoden beschreiben den Prozess des starken Eingriffes im Hinblick auf die Erschaffung von Verweisen für Ihre Webseite. Wenn Sie sich beispielsweise in einem Forum anmelden und selber einen Link zu Ihrer Seite setzen, betreiben Sie theoretisch schon Blackhat SEO. Laut den Richtlinien für Webmaster von Google sollten Sie als Webmaster nämlich im Grunde genommen gar keine eigenen Links im Web setzen. Das bedeutet im Prinzip, dass jeder, der aktiv Linkbuildingmethoden anwendet, Blackhat SEO betreibt.

 

In dieser Szene gibt es jedoch starke Unterscheidungen im „Schweregrad“ der versuchten Täuschung der Suchmaschine. Während ein Gästebucheintrag oder ein Blogkommentar definitiv als enorm leichtes Greyhat SEO betrachtet werden kann, so sind Geschichten wie PBN’s (Private Blognetzwerke) schon eher dunkles Blackhat SEO. Wie bereits gesagt sollten Sie grundsätzlich also vorsichtig beim Backlinkaufbau agieren. Mit genügend Geduld, mit Biss und Durchhaltevermögen beim Backlinkaufbau ist es jedoch sehr wahrscheinlich, dass Sie Ihre erträumten Rankings erreichen können. Dafür werde ich Ihnen natürlich noch viele nützliche Tipps und Tricks auf meinem Blog liefern.